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Der neue Schüler

1 – Verliebt?

Ich schob seine Hand von meinem Arsch und zog mich weiter um. Mein Spind war zwischen Ben und Mehmeds, und beide zogen schon ihre Hosen an, während ich gerade erst begonnen hatte mich umzuziehen.

„He, Stefan. Habe ich dir schon von dem neuen Jungen erzählt, der neben uns eingezogen ist?“ fragte Ben.
„Nein. Noch ein Warmduscher, der bei euch eingezogen ist?“ neckte ich ihn.
Ben boxte mich leicht an der Schulter.

„Nein, du Arsch. Er ist aus Dortmund. Ist in unserem Jahrgang. “
„Okay, gut. Aber warum sagt du mir das, Ben?“
„Alter, ich glaube, der ist schwul. “
„Ach ja, du Einfaltspinsel. Du hast auch deinen Cousin für schwul gehalten, und jetzt legt er reihenweise die Girls flach. Wie kommst du darauf, dass er schwul ist?“

Ben sah mich an. Die Realität lag seiner Meinung doch auf der Hand.
„Der Kerl blondiert seine Haare, ist im Schwimmteam und hat so richtig enge Jeans getragen als ich ihn getroffen habe.


Ich musste Ben einfach anstarren. Wie blöd konnte man sein?
„Dir ist klar, dass du gerade jeden Schwimmer auf der Welt beschrieben hast? Sie sind garantiert nicht alle schwul, Ben. Hör’ endlich auf, mich mit irgendwelchen Jungs verkuppeln zu wollen. Es ist nett vor dir, aber ich bin kein sexuelles Notstandsgebiet. “

„Stefan, hin und wieder den Schwanz deines Nachbarn Alex zu lutschen, das ist ein sexuelles Notstandsgebiet. Und er gibt dir den Gefallen noch nicht einmal zurück.

“, mischte sich Lothar ein.

Darauf hatte ich nichts zu antworten. Er hatte Recht. Ich hatte Alex das letzte Jahr immer mal wieder geblasen. Er sah aus wie ein Gott. Er war neunzehn, und ein Muskelpaket, dass täglich in seinem eigenen Muckizimmer im Keller trainierte. Kurze, braune Haare, absolut hetero. Ich werde immer noch steif, wenn ich daran denke, vor ihm auf den Knien zu sein mit seinem massiven Rohr in meiner Kehle.

Das ist so wunderbar. Bevor ich eine Erektion bekam, wenn ich an Alex dachte, zog ich mich schnell an.

„Gehen wir zum Mittagessen in die Mensa, Stefan? Ich stell euch dann gegenseitig vor. Man kann ja nie wissen…“
„Gut, Ben, aber ich lache dich aus, wenn der Junge nur auf Girls steht. “

Wir verließen den Umkleideraum, und gingen in unsere nächsten Kurse. Unglücklicherweise war keiner von meinen Kumpeln mit im nächsten Kurs.

Langsam ging ich schon mal in den Chemie-Raum und setzte mich auf einen Platz in der hinteren Reihe, obwohl die Pause noch nicht zu Ende war. Da waren nur einige Leute im Raum, weil der Unterricht erst in fünfzehn Minuten begann. Ich nahm mein Notebook heraus und surfte etwas in Internet. Als ich wieder aufschaute, war es zwei Minuten vor Beginn und der Raum war voll.

Zufällig schaute ich zur Tür, ob der Lehrer schon käme, aber da kam dieses zauberhafte Wesen herein.

Einsachtzig, gebleichtes, blondes Haar, braune Haut und wunderbar grüne Augen. Er trug eng sitzende, stonewashed Jeans und ein dunkelrotes, vorn halb offen stehendes Hemd, das sich seinem Oberkörper eng anlegte. Wie man gut sehen konnte, trug er nichts darunter, und seine Nippel bohrten sich durch den dünnen Baumwollstoff. Seine Ärmel waren bis kurz unter dem Ellbogen hochgekrempelt, und eine Weißgoldkette glitzerte an seiner Brust. Verdammt, dieser Junge sah heiß aus!

Ein wenig eingeschüchtert ging er durch die Tür, sah sich nach einem Platz um, und unsere Augen trafen sich.

Ich lächelte den neuen Jungen dümmlich an. Der senkte den Blick, brach den Blickkontakt ab und lächelte. Er fand einen Platz in der zweiten Reihe und setzte sich hin. Das musste, verdammt nochmal, der Junge sein, von dem Ben gesprochen hatte. Inständig hoffte ich, dass er diesmal Recht mit seiner Einschätzung hatte.

Der Lehrer kam herein und stellte sofort die Anwesenheit fest. Ich spitzte die Ohren, um den Namen des neuen Jungen mitzubekommen.

„Stefan?“ rief Wagner meinen Namen.
„Anwesend. “
Als der Lehrer die weiteren Namen aufrief, bemerkte ich, dass der neue Junge den Kopf zu mir drehte und mich anschaute. Ich lächle ihn kurz an und kann sehen, wie er rot wird und dann den Kopf schnell nach vorn wendete.
„Calvin?“
Das war ein Name, der mir unbekannt vorkam.
„Hier“, antwortete eine echt sexy Stimme.

Calvin hieß er also. Wieder sah er mich an, und diesmal lächelte er.

Bingo. Dieser Junge gehörte mir. Ich war mit einem Wimpernschlag Hals über Kopf in diesen Jungen verschossen, obwohl ich kein Wort mit ihm gewechselt hatte. Ich kann das Mittagessen in der Mensa nicht mehr abwarten.

Ich konnte nicht anders. Ich musste Calvin bei jeder Gelegenheit anschauen. Er war absolut schön. Schöne, braune Haut, in den helleren Spitzen abstehende blonde Haare. Er war wunderbar. Er hatte die Ärmel seines Hemdes aufgerollt und ich konnte die Armmuskeln eines Schwimmers sehen.

Ich konnte mir den herrlichen Körper unter seinen Kleidern nur vorstellen. Wie gerne hätte ich ihm einen Knutschfleck an seinem Hals gemacht…

„Stefan? Stefan!“
Ich trennte meine Augen von dem schönen jungen, um dem Lehrer geistesabwesend ins Gesicht zu starren, der mir eine Frage gestellt hatte. Keine Ahnung, welche. Nun wartete er auf eine Antwort.
„Oh, tut mir leid, Herr Wagner. Ich war gerade eine Sekunde lang abwesend. Könnten Sie die Frage bitte wiederholen?“
Wagner sah mich nur eine Sekunde lang verächtlich an, dann nahm er ein en anderen Schüler dran.

Ein Glück, dass er mich im Grunde mochte, sonst hätte ich jetzt Ärger bekommen.

Ich glotzte nun wieder Calvin an, und meine Augen tauchten in seine anbetungswürdigen grünen. Er hatte ein leises, wissendes Lächeln auf den Lippen und nickte mir angedeutet zu. Das war wohl seine Art, Hallo zu sagen. Ich konnte nicht anders, als sein Nicken zu erwidern und dabei wie ein Geistesgestörter zu grinsen. Shit, ich fühlte, wie mein Schwanz steif wurde, nur davon, Calvin anzusehen.

Er protestierte gegen das Gefängnis meiner Jeans und wäre dafür gestorben, jetzt gewichst zu werden.

Ich versuchte mich auf den Rest des Kurses zu konzentrieren, aber Calvin zog meine Blicke ungewollt immer wieder an. Als es gongte war mein Schwanz immer noch sichtbar steif. Deshalb erhob ich mich vorsichtig aus meinem Sitz, hielt sicherheitshalber meine Notebooktasche vor meine Genitalien. Ich hatte nun nicht den Größten auf dieser Welt, aber auch ich zog enge Jeans vor, und jeder, der hinschaute, hätte die Beule darin sehen können.

Ich war so damit beschäftigt, mich selbst zu bedecken, dass ich einen Moment lang vergaß, dass Calvín im Raum war. Als ich zu seinem Platz schaute, bemerkte ich, dass die meisten Schüler gegangen waren, bis auf einige. Und bis auf ihn.

Er hatte diesen Ausdruck im Gesicht, der mir alles sagte, was ich wissen musste. Ja, er wusste, dass ich eine Latte hatte. Seien Augen wanderten ruhelos von meinem Gesicht zur Mitte meines Körpers.

Scheiße, was sollte ich tun?
Ich ging zur Tür, wo er zu warten schien,
„Wie geht’s? Ich bin Calvin. “
„Alles klar, Mann. Ich heiße Stefan. “

Wir schüttelten uns die Hand und grinsten uns an. Verdammt, ich könnte mich in seinen Augen verlieren! So wunderschön. Um nicht wie sein absoluter Stalker dazustehen, fragte ich ihn nach seinem Stundenplan. Hoffentlich hatten wir noch mehr Kurse gemeinsam.
„Weißt du, wohin du jetzt musst? Welche Kurse hast du belegt?“

Er reichte mir seinen Stundenplan.

Das Glück war nicht auf meiner Seite. Wir hatten nur Chemie und Geschichte zusammen, nichts weiter am heutigen Tag.
„Schade“, sagte ich. „Aber ich treffe dich doch in der Mensa. Ben, dein Nachbar ist auch da. “
„Woher weißt du, dass Ben mein Nachbar ist?“
Ein leicht höhnisches Lächeln erschien in Calvins Gesicht, und seien Augenbrauen hoben sich.
„Ähhh, er hat…er hat nur erwähnt, dass sein neuer Nachbar Calvin heißt, nichts weiter“, stotterte ich.

Mist. Jetzt wusste er, dass wir über ihn gesprochen hatten. Ich musste tatsächlich wie ein Stalker zu ihm rüberkommen. Wir verabschiedeten uns zum nächsten Unterricht.

Während der nächsten drei Stunden musste ich oft an ihn denken und konnte den Beginn der Mittagspause kaum erwarten. Scheiße, warum war ich so nervös? ich war normalerweise der ruhige, coole Junge mit vielen Freunden. Ich war niemals zu schüchtern mit jemandem zu sprechen. Die meisten meiner Freunde wussten und akzeptierten, dass ich schwul war.

Heute saß ich da, zitterte aufgeregt, starrte auf meine Uhr.

Endlich gongte es. Ich sprang von meinem Stuhl auf, raffte meine Sachen zusammen und stürzte aus dem Klassenraum. Zuerst verstaute ich meine Sachen in meinem Schrank, sah so angeregt hinein, dass ich die Person nicht bemerkte, die mir einen Arm um die Taille legte und meinem Schwanz einen festen Griff verpasste. Die meisten Jungs würden nun einen Aufstand machen, aber ich war daran gewöhnt.

Ich rollte meine Augen…

„Verdammt, ich glaube, dein Pimmel wird von Minute zu Minuten größer. “
Lothar lachte sich eine Ast und springt beiseite, als ich ihn boxen wollte. Meine Freunde, heterosexuelle Freunde, fühlten das Bedürfnis, mich bei allem, was sie taten an ‚Schwulsein’ zu erinnern. Ich war eigentlich besonders heterolike, weil ich die Jungs nicht wollte, dass sich meine Freude unbehaglich neben mir fühlten. Aber es ist schwer, nicht zu lächeln, wenn diese heißen Heterofreunde dauernd meinen Schwanz anfassten.

„Lothar, du bist ein Idiot. Solltest du nicht besser die Titten von ein paar Girls angrabschen?“
„Susi hat mir gerade im Keller einen geblasen, du Wichser!
Ich starrte Lothar an, rollte meine Augen und schüttelte den Kopf. Wie bekam dieser Hund immer die losesten, willigsten Weiber? Das ging mit über den Verstand.

„Lothar, erinnerst du dich an diesen neuen Nachbarn, von dem Ben gesprochen hat? Dieser Calvin-Bursche?“ fragte ich und versuchte so uninteressiert zu klingen wie möglich.

„Ja, klar. warum fragst du?“
Lothar hatte seinen super-fragenden Blick aufgesetzt. Von allen meinen Freunden war Lothar mir am ähnlichsten. Er war eine Art männlicher Nutte, hatte immer irgendetwas laufen. Vielleicht verstanden wir uns deshalb so gut.

„Nun krieg’ mal das anzügliche Grinsen aus deinem Gesicht, Lothar. Wir hatten gerade eine Stunde zusammen, haben ein paar Sätze miteinander gesprochen. Das war alles. Nichts besonderes. “
Nun rollte Lothar seine Augen.
„Und was hast du jetzt mit ihm vor? Versuchst du ihn zu dir ans andere Ufer zu ziehen?“
„Alter, ich denke, da ist er schon.

Aber wir treffen ihn in der Mensa, da kannst du selbst urteilen“, konstatierte ich.
Lothar begann laut zu lachen. Ich drehte mich zu ihm herum.
„Was ist?“
„Junge, du kannst so heterolike sein, aber wenn du dabei bist, jemand zu erobern, dann tänzelst du herum wie eine schwule Elfe“, sagte Lothar zwischen Lachern.

Ich konnte nur grinsen.
„Fick dich. Los, gehen wir in die Mensa. “.


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