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Fatma die Spionin (hart)

Bitte beachtet, dass diese Geschichte deutliche Gewaltszenen beinhaltet.
Wer auf Blümchensexgeschichten steht, sollte am besten gar nicht erst weiter lesen^^
Bedenkt bitte, dies ist nur eine ausgedachte Geschichte.
Viel Spaß beim Lesen!

[Selbstgeschrieben]
GrafSado/Seiler 14. 03. 2017

Fatma die Spionin

Zum Jahr 2017 herrschte in Syrien bereits seit mehreren Jahren Krieg. Und obwohl westliche Medien mit einer Stimme die sogenannte „gemäßigte Opposition„ verteidigte, waren es doch überwiegend Gruppierungen, die auf Keinen hörten außer auf ihre eigenen Anführer.

Dunkle Gestalten die nicht davor zurück schreckten zivile Gebäude zu plündern, Waffendepots anzulegen und unbewaffnete Dörfer zu überfallen.
In dieser unübersichtlichen Situation war Informationsbeschaffung für die syrische Regierung äußerst wichtig. Wo und in welcher Zahl waren die Banden vertreten? Was haben sie als Nächstes vor? Wo haben sie ihre Verstecke und Waffendepots?

Fatma wurde lange und detailliert auf den Einsatz vorbereitet. Sie war 30 Jahre alt, sehr gut gebaut, 1,75 groß mit langen schwarzen Haaren und großen Brüsten.

Sie kannte die Sprache und die Bräuche des Feindes, konnte mit nahezu jeder Schusswaffe perfekt umgehen und war sehr gefährlich im Nahkampf.

Sie hatte den Auftrag sich unter die einheimische Bevölkerung zu mischen, Informanten zu treffen und die von ihnen gesammelte Information in verschlüsselter Form an sich zu nehmen.
Die gesammelte Information sollte später an die syrische Regierung übergeben werden damit sie nahe Aleppo gegen die Opposition effizient vorgehen konnten.

Zunächst lief alles glatt.

Fatma wurde aus einem Hubschrauber in der Nähe des Einsatzortes abgesetzt. Sie versteckte das Funkgerät, traf mehrere Informanten, sammelte aber auch selbst wichtige Informationen. Am Morgen des dritten Tages funkte sie an die Basis zurück, dass sie bereit für die Abholung ist. Da es mehrere Stunden dauern würde bis man sie abholen würde, beschloss Fatma in einem nahen Waldstück diese Zeit zu verkürzen.

Doch kaum war sie am Waldrand angekommen tauchten wie aus dem nichts 6 bewaffnete Männer auf.

Trotz der Überraschung zog Fatma schnell die Waffe und es begann ein Feuergefecht. Selbst als ihr die Munition ausging, kämpfte sie mit ihrem Messer weiter. Sie konnte 4 der 6 Angreifer ausschalten, aber ihre Kräfte waren erschöpft, so wurde sie gefangen genommen.

Man band ihr stramm die Hände hinter dem Rücken zusammen und eskortierte sie zu einem Waldversteck. Der Weg dauerte bei gutem Tempo etwa 40 Minuten. Die Beute war wichtig und so wurde Fatma trotz der frühen Stunde direkt zum Anführer der Bande gebracht.

– Wer bist du und was machst du hier? – fragte er sie barsch.

Zu lügen hätte keinen Sinn. Fatma hatte einen kleinen aber hochauflösenden Fotoapparat dabei. Diverse verschlüsselte Notizblöcke und viele Ausrüstungsgegenstände, die es ihr unmöglich machten zu leugnen was war. Nämlich eine Spionin!

Also schwieg Fatma.

– Frau, verstehst du wo du gelandet bist? Sag uns einfach was wir wissen wollen und wir werden dich schnell und schmerzlos töten!

Fatma schwieg weiter.

Ja sie verstand, wo sie gelandet war. Sie wusste was sie nun durchmachen musste und dass man mit ihr alles mögliche anstellen wird um die Informationen, die sie hatte aus ihr heraus zu locken. Sie hat schon mehrere Male gehört wie Gefangene, die bei dem Feind gelandet waren gefoltert und getötet wurden. Aber sie sammelte ihren ganzen Mut zusammen und beschloss nichts preis zu geben. Schließlich konnte sie ihre eigenen Leute nicht verraten. Nein sie würde nicht reden!

– Los! Bringt sie in den Schuppen!

Fatma wurde an den gefesselten Händen in den Schuppen gezerrt.

Schon an der Türschwelle wurde klar, das es sich dabei um eine gut ausgerüstete Folterkammer handelt. Hier war alles was man sich nur erdenken konnte. Sie wurde auf die Knie neben einem Schreibtisch gedrückt, wo auch schon gleich der Bandenchef Platz genommen hat. Gleich hinter ihr standen 2 Männer bereit jeden Befehl ihres Anführers auszuführen.

– Macht ihr die Fesseln ab!

Fatmas Hände wurden von den Fesseln befreit, sie streichelte über ihre Handgelenke um die Blutzufuhr wieder herzustellen.

– Zieh dich aus!

Fatma wusste, dass wenn sie sich nicht selbst freiwillig auszieht, es die Männer hinter ihr mit Freude tun würden. So zog sie sich ganz aus und kniete wieder hin.

– Na du Schlampe wirst du weiter Schweigen?

Fatma sagte nichts.

– Ok! Hände hinter Nacken! Ellenbogen weiter auseinander!

Fatma tat was ihr befohlen wurde, faltete die Hände am Hinterkopf zusammen und zog die Ellenbogen auseinander.

Im Schuppen war es hell, der Bandenführer bemerkte große Schweißtropfen an Fatmas Achseln, die nun wo die ihre Arme verschränkt waren langsam zu Boden glitten. Die Achseln waren zuletzt vor 5 Tagen rasiert und dunkle Härchen waren deutlich auf der hellen Haut zu sehen.

-Wenn sie schwitzt, ist sie nervös, bemerkte der Bandenchef für sich. Aber gleichzeitig spürte er, dass er einen starken Gegenspieler hatte, den man mit Angst allein nicht besiegen kann.

Viel Zeit bleibt uns nicht! Wir müssen wissen was die syrische Armee als Nächstes plant und wo sie angreifen werden!

– Frau wie heißt du?

– Fatma – sagte die Gefangene.

– Fatma soso, ein schöner Name. Du verstehst doch sicherlich, das wir einiges von dir wissen müssen und wenig Zeit haben? Ich denke, du weist, dass wir alles tun werden um zu erfahren was wir brauchen?

– Ja ich weiß, ihr könnt mich foltern wie ihr wollt, erfahren werdet ihr von mir nichts! – sagte die Gefangene trotzig.

Der Bandenshef stand auf. Kam auf Fatma zu und schlug ihr schnell und wuchtig über das Gesicht. Fatma konnte sich gerade noch halten um nicht auf die Seite zu kippen, blieb aber sitzen und gab keinen Ton von sich ab. Der Bandenshef strich mit seiner Hand über ihre Brüste, dann wanderte seine Hand zu der linken Achsel.

– Du Schlampe bist schon ganz nass, ich sehe doch, das du Angst hast! Sag uns was wir wissen wollen und wir werden dich nicht foltern!

Er schob die Hand unter Fatmas Nase.

Sie schwieg und roch an ihrem bitteren Schweiß.

– Na gut! Hast es nicht anders gewollt! Los hängt sie an den Händen auf!

Zwei Helfer banden ihr schnell die Hände vorne zusammen. Das Seil wurde über einen Dachbalken geworfen und soweit hochgezogen, dass Fatma gerade noch auf den Zehenspitzen stehen konnte.

– Na wie hängt es sich? Gut?

– Gebt ihr 30 Hiebe!

Einer der Helfer nahm eine kurze Lederpeitsche und kam an den nackten Rücken ran.

Fatma machte ihre Augen zu und nahm ihren ganzen Mut zusammen.

– Fang an!

Schläge regneten nieder, ein Schlag nach dem anderen. Sie waren stark, mit Pausen dazwischen, damit Fatma jeden einzelnen genau spüren konnte.
Fatma schwieg, sie biss sich auf die Lippe und die Schulter. Für sich zählte sie die Schläge.
29… 30, das wars!

– Du bist stark! Sehr schade so eine Kriegerin wie dich zu verunstalten.

Sag uns alles was wir wissen wollen und ich gewähre dir einen schnellen und leichten Tod! sagte der Feldkommandant.

– Nein! Von mir werdet ihr nichts erfahren!

– Schlampe! Na gut wir werden dich schon brechen! Na los macht die Kohlen heiß, gleich wirst du singen!

In der Zeit als die Kohlen angefacht wurden zündete der Kommandant eine Kerze an, trat an Fatmas Brüste heran und begann immer wieder das Feuer der Kerze an ihre Nippel zu halten.

Der Schmerz war fürchterlich, aber nicht groß genug, Fatma konnte den Schrei noch unterdrücken. Sie presste die Lippen auf die Schulter und schwieg.
Das Feuer leckte schließlich über die Achseln, die Härchen kräuselten sich zusammen und fingen Feuer, dabei wurde die empfindliche Achselhaut an mehreren Stellen verbrannt.
Als alle Achselhaare verbrannt waren schüttelte das Kommendant das heiße Wachs auf die linke Brust. Die Kerze erlosch. Fatma atmete durch.

In der Zwischenzeit waren die Kohlen in der Pfanne glühend heiß geworden, es wurden zweit Stäbe aus Metall hinein gelegt, die in kürzester Zeit ebenfalls eine rötliche Farbe annahmen.

Zwei Helfer nahmen jeweils einen Stab heraus und begannen Fatmas ausgestreckten Körper an den empfindlichsten Stellen wie Brüste, Bauch und Achseln zu berühren.
Der Schmerz war brutal. Fatma zuckte bei jeder Berührung des Stahls zusammen.
Aber sie hatte keinen Recht dazu ihre Leute zu verraten. So hielt sie die fürchterlichen Schmerzen weiter aus und stöhnte nur laut.
Am schlimmsten war es unter den Achseln, wo die Haut besonders empfindlich und bereits durch die Kerzenflamme leicht angebrannt war.

Ein derber Schweißgeruch hing in der Luft. Fatma schwitzte aus allen Poren.
Nachdem jeder Helfer Fatma mit dem heißen Metall sieben Mal berührt hatte, wurde die grausame Folter unterbrochen.

Der Feldkommandant trat an die wehrlose Spionin heran und erklärte ihr ruhig, dass es nur der Anfang war. Mit diesen Worten befahl er seinen Helfern die Füße der Gefangenen zusammen zu binden und an einem Ring, welches im Boden eingelassen war fest zu machen.

Das Seil wurde angespannt und der Körper stark gedehnt.
Jede Faser war angespannt. Fatma hatte das Gefühl, ihre Muskeln würden reißen. Sie stöhnte laut, versuchte aber die Schreie zu unterdrücken. Schweiß floss in Strömen am ausgestrecktem Körper herunter. Diese Folter dauerte etwa 30 Minuten.
Fatma hatte einen starken Willen, sie schwieg weiter.

– Los! Nehmt sie herunter!

Fatma wurde mit dem Rücken auf eine längliche Holzbank gelegt. Die Arme wurden nach hinten gezogen.

Die Füße band man zusammen und befestigte sie an einem Querbalken, so das die Fußsohlen gut zugänglich waren.
Die Gefangene verstand wozu sie so gefesselt wurde und hatte leider recht damit. Nun sollten ihre Fußsohlen gefoltert werden.

Der Kommandant stricht mit seiner Hand über die vor Schweiß feuchten Sohlen.

– Los! Los! Gebt unserem Gast 40 Stockhiebe auf die Sohlen!

Der Gleiche Helfer, der Fatma schon zuvor ausgepeitscht hatte nahm einen länglichen dünnen Stock in die Hand und trat an Fatma heran, die Folter begann.

Der Helfer wollte vermutlich seinen Vorgesetzten zufrieden stimmen und schlug mit aller Kraft zu. Jeden Schlag konnte Fatma förmlich mit dem ganzen Körper fühlen. Sie versuchte die Muskeln an den Sohlen bei jedem Schlag anzuspannen um die Wucht etwas abzufedern, dies half jedoch nur bedingt. Als der letzte Schlag viel, nahm der Feldkommandant eine Schachtel mit Nadeln in die Hand und trat an Fußsohlen heran.

Er nahm langsam die Nadeln heraus, zeigte sie vorher Fatma vor und begann die nächste Folter.

Es waren gewöhnliche Nähnadeln, die im Vergleich zu medizinischen Nadeln wesentlich stumpfer waren, was natürlich den Schmerz beim Stechen deutlich steigerte.
Die erste Nadel wurde genau in der Mitte platziert, wo die Haut besonders empfindlich war.
Die Haut konnte nicht sofort durchgestochen werden, da die Nadel abgestumpft war.
Der Schmerz war brutal. Fatma hielt es nicht mehr lange aus und begann laut zu stöhnen.
Endlich wurde die erste Nadel tief im Muskelgewebe versenkt, es folgten noch mehrere Nadeln hinterher.

Fatmas Gestöhne ging nicht in einen Schrei über. Trotz der schlimmen Schmerzen konnte sie sich noch kontrollieren.

Plötzlich spürte die Gefangene einen stechenden Schmerz unter dem linken Daumen.
Weil er an den Fußsohlen nicht die gewünschte Wirkung erreicht hatte, stach der Kommandant nun immer wieder Nadeln unter Fatmas Fingernägel. So brachte er Nadel für Nadel an.
Der Schmerz war nicht auszuhalten Mal stöhnte die Gefangene laut, mal schrie sie.

Der Bandenchef wunderte sich über die Kraft und den eisernen Willen der gefolterten Frau.

– Sag uns was wir wissen wollen und wir werden dich nicht mehr weiter quälen!

Fatma schwieg jedoch beharrlich weiter und war bereit auch weitere Folterungen über sich ergehen zu lassen.

– Stellt ihr Kohle unter die Sohlen! Schrie der Kommandant fast die Beherrschung verlierend.

Die Helfer schoben das Kohlebecken unter die Füße der Gefangenen. Die Hitze erfasste ihre ungeschützten Fußsohlen.

Fatma hatte das Gefühl, diese Folter würde ewig dauern.

Mal wurde das Kohlebecken weggeschoben, dann immer wieder näher herangerückt.
Die Gefangene verlor nach und nach die Kontrolle, schrie aus vollem Hals, gab aber immer noch nicht die Informationen preis.

– Hängt sie wieder auf, sie soll mal eine Stunde hängen. Wir gehen Pause machen! Entschied der Kommandant schließlich.

Fatma wurde von der Holzbank losgebunden. Die Füße schmerzen, jedoch mache sie trotzdem einige Schritte zu der Stelle wo die nächste Folterung sie bereits erwartete.

Ihre Ellenbogen wurden hinter dem Rücken zusammen gebunden. Ein Seil wurde dazwischen gelegt und über einen Querbalken des Schuppens geworfen. Daran wurde Fatma hochgezogen, die Schultergelenke verdrehten sich. Der Schmerz war jedoch auszuhalten und so blieb die Gefangene stumm selbst als man ihr an jeden Fuß eine 10kg schwere Hantel gebunden hat.

Mit fast ausgerenkten Gelenken bereitete sich Fatma nun darauf vor eine Stunde oder vielleicht auch länger hängen zu bleiben.

Ihr Mund war trocken, das ganze Körper glänzte vor Schweiß, große Schweißtropfen flossen am ausgestreckten Körper entlang und klatschten auf den Boden.
Der Schweiß brannte vor allem unter den Achseln wo die Haut verbrannt war, die verdrehten Schultergelenke schmerzten immer mehr.
Fatma döste vor sich hin, halb Bewusstlos. Aber selbst in diesem Zustand wusste sie fest, sie darf ihre Leute nicht verraten!

Nach etwa einer Stunde kam der Feldkommandant in Begleitung zwei seiner Helfer zurück und fragte gleich nach.

– Na Schlampe, hast du mir was zu sagen?

Fatma nahm ihre letzten Kräfte zusammen, sammelte Speichel im Mund und spukte in Richtung des Kommandanten.

– Du bist stark! Sehr stark! Bemerkte der Kommandant trocken. Aber ich werde dich trotzdem brechen!

-Gebt ihr nochmal 100 Peitschenhiebe, bringt mir noch mehr Nadeln und einen Stromgenerator, warf der Bandenshef zu seinen Männern.

Alles wurde schnell erledigt. Fatma hing weiter an der Decke und biss sich in die Schulter um die Laute zu unterdrücken.

100 Schläge, das ist hart! Sie konnte 50 oder 60 auf den Rücken aushalten, dann kam ein lautes Stöhnen durch und schließlich ein Schrei. 97.. 98.. 99 und 100. Fatma wurde bewusstlos. Der Kopf hing durch, Blut sammelte sich auf dem gepeitschten Rücken.

– Gießt ihr Salzwasser auf den Rücken!

Nach einer Sekunde schrie Fatma wie ein verletztes Tier. Das Salzwasser fraß sich in die Wunden und verursachte furchtbare Schmerzen.

Die Spionin zuckte nur noch in den Seilen, ihr ganzer Körper war Schweißbedekt. Die Banditen lachten jedoch nur.

Jetzt kamen die teilweise stumpfen Nadeln an die Reihe. Auf jeder Seite wurden durch die Achselhaut 2 Nadeln durchgeschoben. Es war jedoch schwer eine Hautfalte zu bilden, da die Haut durch den Schweiß glitschig geworden war. Doch brutal wurde auch das geschafft. Zusätzlich wurde jeweils eine Nadel tief unter den großen Zehennagel getrieben. An alle Nadeln wurden nun Elektroden angeschlossen, die Kabel führten zu einem Trafogerät.

Fartma bereitete sich nun auf die Stromfolter vor.

Die erste Ladung ging durch die Achseln und war nicht sonderlich stark. Aber weil Fatma schwieg und nicht mal stöhnte wurde die Ladung auf das mehrfache erhöht.
Nun floss Strom fast ununterbrochen durch den ganzen Körper.
Der Schmerz war gewaltig. Fatma hatte das Gefühl man würde ihren Körper zerreißen, alle Muskeln waren angespannt und zuckten wild. Die Spionin schrie nun aus vollen Hals.

Zwischendurch kam der Kommandant immer wieder auf die Gefolterte zu und fragte nach ob sie nun genug hatte. Doch Fatma schüttelte nur den Kopf und hielt weiterhin tapfer durch.

Plötzlich wurde der Strom abgestellt und die Nadeln herausgenommen, die Gefolterte wurde zu Boden gelassen.
Kraftlos saß Fatma nun auf dem Boden und blickte zu ihren Peinigern hoch, in ihren Augen glänzte weiterhin Trotz und ein Wille nichts zu erzählen.

Der Kommandant schaute Fatma nachdenklich an.

Nun gut! Du hast dein Schicksal selbst gewählt. Ich werde keine weitere Zeit mehr mit dir verplempern. Wir haben jetzt 22:00, du wirst noch bis 6:00 leben, dann richte ich dich hin. Wenn du deine Meinung ändern solltest, brauchst du nur zu rufen.

Mit diesen Worten ging der Feldkommandant raus.

Fatma wurde aus dem Schuppen nach draußen gezerrt. Heiße Abendluft schlug ihr Entgegen. Die Sonne war bereits fast untergegangen.

Fatma hatte jegliches Zeitgefühl verloren, jetzt verstand sie erst, das man sie gut 12 Stunden ohne Unterbrechung gefoltert hatte.

Fatma wurde an einen Baum gebunden, so dass sie sich kaum noch bewegen konnte. Dann gingen die Männer weg.

Nach der anfänglichen Erleichterung, bekam Fatma nun ein Problem mit den Mücken. Sie stürzten sich auf den zerschundenen Körper, krochen auf der Haut, steckten ihre Rüssel in die empfindliche Haut der Schenkel und Brüste.

Die Nacht versprach lang und unangenehm zu werden.

Fatma dämmerte vor sich hin, als sie plötzlich entfernte Schreie und Schüsse hörte, diese kamen rasch Näher. Zunächst verstand sie nicht was los ist, doch dann durchzuckte sie ein Gedanke wie ein Blitz: Das sind unsere Leute! Hoffentlich finden sie mich!

Und tatsächlich wurde Fatma bald darauf gefunden. Es war eine Spezialeinheit der Syrischen Armee, die Fatma abholen sollte. Da man sie nicht fand wurde die Funkstelle untersucht.

Bald fand man im nahen Waldstück Kampfspuren, denen man bis zu dem Lager folgen konnte.

Die schöne Spionin hatte die Folter überstanden ohne etwas zu erzählen. Nachdem sie wieder genesen war, wurde sie befördert und bekam einen Orden. Die gesammelte Information gab sie schon vorher an den militärischen Nachrichtendienst weiter.
Einige Zeit später wurde Aleppo und die nähere Umgebung vollständig von den Rebellen befreit, nicht zuletzt wegen den gesammelten Informationen von Fatma.

Da ein Ende des Krieges nicht abzusehen war, wusste Fatma jedoch, das es noch für sie viel zu tun gab.

Ende.


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