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Beginn

Mmh, wie ich das liebe. Deswegen bin ich mit ihm hierher gefahren. So etwas habe ich mir erhofft, so ist es bis jetzt gekommen. Mein Liebhaber macht genau dort weiter wo er gestern Nacht aufhörte, als ich so satt, so müde, so zufrieden war. Seine Hände wandern wieder über mich, lassen nichts aus. Je mehr mich der Schlaf verlässt, desto mehr versinke ich in meiner Erregung. Mit geübten Bewegungen öffnet er mich – natürlich lasse ich es zu, ich will es ja – und füllt mich aus.

Seine Stöße in meinen noch immer nassen Schoß, sein Festhalten meiner hinter meinem Kopf verschränkten Arme treiben mich tief in meine Ektase. Das Gefühl des Tiefseetauchens reiht sich übergangslos in das des Überschallfliegens ein. Und irgendwann schwebe ich langsam wieder auf die Erde zurück. Er liegt längst nicht mehr bei mir, aber ich rieche den frisch gebrühten Kaffeeduft in meiner Nase. Und ich denke bei mir, so muss manchmal das Leben sein!Ich sitze im Bett, die Zudecke liegt irgendwo im Zimmer herum.

Es ist warm und ich meine, ich schwitze noch immer. Ich schaue in die Weite der vor den raumhohen Fenstern sich ausbreitenden Landschaften, halte die heiße Tasse in meinen Händen, schnuppere und schlürfe genüsslich an dem Kaffee, lehne mich an seine Schultern und träume vor mich hin, sehe den Horizont und spüre nur mich selbst. Und ich möchte mich revanchieren. Ich drehe mich zu meinem Liebhaber, drücke ihn aufs Bett, hocke mich über ihn, beuge mein Gesicht zu seinem und küsse ihn.

Küsse ihn tief, ausdauernd, ausfüllend. Aber er drängt meine Zunge schnell wieder in meinen Mund. Es scheint nicht seine Welt zu sein, von einer Frau so geküsst zu werden. Ich knabbre an seinen Brustwarzen. Er lässt es zu, aber Genießen geht anders. Ich küsse und liebkose mich seinen Bauch abwärts. Hier scheint er mehr Gefallen zu finden. Sein Prinz wächst langsam zum König. Auch ihn küsse ich, nehme seine Krone in meinen Mund. Sie schmeckt nach ihm und sie schmeckt nach mir.

Ich finde es seltsam mich selbst zu schmecken, aber ich finde es wunderbar, dass der König sich zum Kaiser entwickelt, stramm, hart, unnachgiebig – und immer mehr fordernd, aber auch elegant, groß, seidig. Ich setze mich auf und platziere seine Majestät vor meinem Tor in mich, meinem Triumphbogen für Könige und Kaiser. Langsam lasse ich mich auf ihn sinken. Sein Penis dringt Stück für Stück in mich ein, ein ruhiges, immer tieferes in-mich-gleiten. Ein Augenblick, den ich genieße.

Ein Gefühl von scheinbarer Unendlichkeit, von Größe, von Tiefe, von Bewegung, Berührung an einem einzigen Fleck. Ich schließe meine Augen, bin ganz konzentriert auf meinen Schoß. Versuche so viel Raum zu geben, wie ich kann, spüre und fühle nur noch. Bis ich ganz auf ihm sitze und er tief in mir ist. Ich drehe und winde mich ein wenig, nur nicht zu viel, nur so viel, dass das Gefühl der Berührung, des Kaisers in mir nicht verloren geht.

Er umfasst erst meine Brüste, dann meine Hüften, beginnt mich zu führen und zu steuern. Ich lasse ihn gewähren. Es soll ihm gefallen, ich genieße es ohnehin. Tatsächlich bewegen wir uns nicht viel, dafür aber sehr intensiv. Ich spüre seine kleinste Bewegung, an meinem Schoß, in meinem Schoß. Seine Hände greifen fester, halten mich fest auf ihm gepresst, ihn tief in mir. Und ich spüre die kleinen zuckenden Bewegungen seines Penis beim Orgasmus. Ich bleibe noch eine Weile auf ihm sitzen.

Er hält mich dort fest, scheint in sich und in mich hinein zu spüren. Dann lockerte er seinen Griff und ich erhebe mich langsam, so langsam und intensiv, wie ich mich auf ihm nieder lies. Sein Glied gleitet aus mir heraus. Nässe läuft nach, tropft auf seinen Schoß.


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